PTBS Kinder- und Jugendalter Fakultativ: Behandlung der komplexen PTBS bei Adoleszenten

Hinweis: Jeder Kurs ist einzeln buchbar, das heißt Sie sind nicht verpflichtet das ganze Curriculum zu buchen. 


Fakultativ bietet die AWP Berlin die Workshops "Dialektisch Behaviorale Therapie für Adoleszente (DBT - A) unter besonderer Berücksichtigung traumaspezifischer Interventionen" und „Einführung in die Traumabehandlung mittels der Bildschirmtechnik" an. Diese Workshops sind nicht obligatorisch für die Erlangung der Zusatzqualifikation "Spezielle Psychotraumatherapie mit Kindern und Jugendlichen (DeGPT)".


Das Curriculum "Spezielle Psychotraumatherapie des Kindes- und Jugendalters" an der AWP Berlin dient der Vermittlung von grundlegender therapeutischer Kompetenz zur Behandlung von traumatisierten Kinder und Jugendlichen. Die Inhalte und der Aufbau der Kurse orientieren sich an den Richtlinien der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT).


Personen, die die Eingangsvoraussetzungen der DeGPT erfüllen, können durch Absolvieren des Curriculums die Zusatzqualifikation „Spezielle Psychotraumatherapie mit Kindern und Jugendlichen (DeGPT)” erwerben. 


Das Curriculum "Spezielle Psychotraumatherapie des Kindes- und Jugendalters“ an der AWP Berlin ist bei der DeGPT zertifiziert.

Weitere Informationen zur Zertifizierung finden Sie hier

Aktuell stellt die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) den Goldstandard zur Behandlung einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) im Kindes- und Jugendalter dar (Gilles et al., 2012; Morina et al., 2016). Bisher liegen nur wenige Studien vor, die den therapeutischen Effekt bei adoleszenten PTBS-Patient:innen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) nach sexuellen oder körperlichen Missbrauch in der Kindheit (childhood sexual abuse, kurz, CSA) nachweisen. Erwachsene PTBS nach CSA zeigen ein substanziell schlechteres Behandlungsergebnis im Vergleich mit PTBS Patient:innen ohne CSA (Karatzias et al., 2019). Die aktuelle nationale S3 Leitlinie zur Behandlung der PTBS (Schäfer et al., 2019) unterstreicht die Notwendigkeit der Entwicklung sowie wissenschaftlichen Evaluation spezialisierter Behandlungen für adoleszente Patient:innen mit CSA. Mit der dialektisch behavioralen Therapie der posttraumatischen Belastungsstörung (kurz DBT-PTSD, Bohus et al., 2019) liegt ein für BPS-Betroffene mit komorbider PTBS entwickeltes Behandlungsprogramm vor, das sich bei erwachsenen Patient:innen als hochwirksam erwiesen hat (Bohus et al., 2013; Bohus et al., 2020). Im Rahmen einer Pilotstudie und formellen Therapieevaluation zur adaptierten Form der DBT-PTSD für Adoleszente (DBT-PTSD-EA), war es möglich vergleichbare Therapieeffekte nachzuweisen (Cornelisse et al., 2021). Ziel des Workshops wird es sein, die Besonderheiten der traumafokussierten Strategien der DBT-PTSD-EA sowie die Voraussetzungen der Behandlung vorzustellen und zu diskutieren.


Zielgruppe

Psychologische Psychotherapeut:innen, Klinisch tätige Therapeut:innen in den Bereichen Psychiatrie, Psychosomatik, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie sowie Transistionspsychiatrie

Ziele

Erwerb von Kompetenzen zur Fallkonzeptualisierung und Diagnostik der komplexen PTBS in der Adoleszenz

Methoden

Powerpoint, Gruppenarbeit 

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