Der gesunde Schlaf und Schlaf­störungen bei Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen

In ihrer täglichen Behandlungspraxis sehen Psychotherapeuten und Ärzte Betroffene von nichtorganischen Schlafstörungen und deren langen Leidensweg. Aus epidemiologischen Studien geht hervor, dass jeder Vierte Deutsche im Laufe seines Lebens eine behandlungsbedürftige nichtorganische Schlafstörung entwickelt. Aufgrund des ständig steigenden Drucks in der Gesellschaft und der Schnelllebigkeit ist diese Tendenz steigend. Jeder zweite Psychiatrie- bzw. Psychotherapiepatient leidet unter Schlafstörungen, die entweder als Primärdiagnose erscheinen oder im Rahmen einer anderen psychischen Störung als Symptom auftauchen. Mit diesem Workshop erlernen Sie einfache Techniken, die Sie in Ihren Behandlungsalltag einbauen können.


Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an ärztliche und psychologische Psychotherapeuten sowie Psychiater und Fachärzte für psychosomatische Medizin.

Ziele

Eine S-3-Leitliniengetreue Behandlung von nichtorganischen Schlafstörungen ist kein Buch mit 7 Siegeln. In diesem Workshop erlernen die Teilnehmer was sie wissen müssen, um Betroffene zu behandeln und was sie lassen sollten, um die Symptomatik nicht zu verschlimmern. Anhand von Praxisbeispielen werden Therapiestrategien und Pläne erarbeitet und zum Teil in der Gruppe erprobt. Dies ermöglicht eine unmittelbare Anwendbarkeit des Gelernten im beruflichen Alltag.

Inhalte

Die Teilnehmer erlangen Kenntnisse über:

  • Aktuellen Versorgungsstand und Epidemiologie
  • Differentialdiagnostik und Klassifikation
  • Was ist gesunder Schlaf?
  • Entstehung und Aufrechterhaltung von nichtorganischen Schlafstörungen
  • die Dynamik der Schlafstörung verstehen
  • Erläuterung der Modelle unter Einbezug der Komorbiditäten
  • spezifische Techniken zur gezielten Therapie der Schlafstörung (CBT-I)
  • Tricks aus der Schatzkiste: unspezifische Therapietechniken auf Schlafstörungen angepasst: EMI, kognitive Therapie, Aktivitätsaufbau
  • Psychopharmakotherapie: Chancen und Risiken

Methoden

  • Powerpoints zur Informationsvermittlung
  • Erarbeitung von Grafiken und patientenzentriertem Hintergrundwissen am Flipchart
  • Rollenspiele zur Anwendung von Übungen in therapeutischen Situationen.

Literatur

  • Marx C. 2016. Nichtorganische Schlafstörungen. Springer: Heidelberg.
  • Crönlein T. 2013. Schlafstörungen: Ein Gruppentherapieprogramm für den stationären Bereich. Hogrefe, Göttingen.
  • Spiegelhalder K, Backhaus J, Riemann D. 2011. Schlafstörungen. Fortschritte der Psychotherapie. Hogrefe, Göttingen.
  • Staedt J, Riemann D. 2007. Diagnostik und Therapie von Schlafstörungen. Stuttgart: Kohlhammer.
  • Stuck BA, Mauerer JT, Schredl M, Weeß HG, Fricke-Ockermann L. 2011. Praxis der Schlafmedizin. 2. Aufl. Springer, Heidelberg.
  • Zulley J. 2010. Mein Buch vom guten Schlaf: Endlich wieder richtig schlafen. Goldmann-Verlag, München.

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