Hypnotische Trance ist ein veränderter Bewusstseinszustand, in dem die mentale Verarbeitung in bestimmten Hirnregionen, (dem sogen. Default Mode Netztwerk) so verändert ist, dass die gewohnten Kategorien des Alltagsdenkens und das gewohnten Selbstbildes in den Hintergrund treten. Dadurch hat das Individuum einen erweiterten Zugang zum Körper, zur Imagination und zur Erinnerung und kann sich vorbehaltloser auf Suchprozesse, Suggestionen und innere Bilder einlassen, als übernähme ein erweitertes Selbstbild die Regie.
In diesem Zustand können eingefahrene kognitive und emotionale Muster und solche des Verhaltens auf der bewussten wie auch unbewussten Ebene angesprochen und nachhaltig aufgelöst oder verändert werden, wie die Wirksamkeitsforschung in einer großen Zahl von Studien nachgewiesen hat.
Zum Anstoßen innerer Suchprozessen in der Trance sind Metaphern besonders geeignet, die nach bestimmten Regeln, so aufgebaut sind, dass divergente Lösungen gefördert werden und die Zuhörer mit seinem unbewussten, archaischen Wissen verbinden.
Zielgruppe
Psychologische Psychotherapeut:innen, Master in Psychologie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut:innen, psychotherapeutisch tätige Ärzt:innen, Studierende der Psychologie bei klinischer Vorerfahrung (Diplom/Master).
Inhalte
Im Seminar werden Induktion tiefer Trance und posthypnotische Suggestionen zum Transfer in den Alltag sowie die Konstruktion von Metaphern demonstriert und eingeübt.
Literatur
- Revenstorf, D (2017) Hypnose und Hypnotherapie. Tübingen: Psychotherapie Verlag.
- Revenstorf D, Peter B, Rasch B (20234.Auflage)Hypnose in der Psychotherapie, Psychosomatik und Medizin. Heidelberg: Springer
Do., 03.12. und Fr., 04.12.2026,
jeweils 09:00 bis 17:00 Uhr
Der ermäßigte* Preis liegt bei 344,00 €.
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