ACT für 2: Die therapeutische Beziehung als Super-Intervention

Die Akzeptanz und Commitment Therapie (ACT) ist ein moderner, verhaltenswissenschaftlicher Ansatz mit z. T. überraschenden und kontra-intuitiven Herangehensweisen.

Dieser Workshop bezieht Ihre ersten eigenen Erfahrungen mit der ACT ein und baut darauf auf. Die 6 Basisprozesse „Achtsamkeit - Akzeptanz“, „Defusion - das Selbst als Kontext sehen“, „Wertebewusstsein - werteorientiertes Handeln“ werden neu - sowohl aus der Perspektive der Therapeut*in als auch der Klient*in - angewendet. Wir werden untersuchen, wie wir eine therapeutische Beziehung herstellen können, die uns einen sicheren Raum für effiziente Interventionen gibt, so dass wir selbst und unsere Klient*innen ungünstiges, starres Verhalten (Klinisch relevantes Verhalten 1)  immer öfter durch Werte geleitetes, flexibles, neues Verhalten (Klinisch relevantes Verhalten 2) ersetzen können. Dieses Arbeiten erlaubt viel Freude, Humor und die bewusste, freie Wahl von Handlungen.
Wir arbeiten mit vielen Übungen und Rollenspielen. Die Absicht ist, Sie zu ermutigen, das Erlernte nach dem Workshop unmittelbar in der eigenen therapeutischen Arbeit einzusetzen.


Ziele

Bewusste Kreation eines sicheren Raumes im therapeutischen Setting, in dem effiziente Interventionen stattfinden können.
Erfolgreiche Generalisierung neuer Verhaltensmuster auf Lebenssituationen und Beziehungen außerhalb des Therapieraumes.

Zielgruppe

Psychologische und ärztliche Psychotherapeut*innen sowie Therapeut*innen anderer Berufsgruppen, die bereits Erfahrung mit der ACT (im Einführungsworkshop der AWP oder in anderen ACT-Workshops) gesammelt haben.

Inhalte

•  Die 6 Prozesse des Hexaflex, z.B. Akzeptanz oder Selbst-als-Kontext,
    für den sicheren Rahmen der Psychotherapie nutzen.
•  Mut bekommen, sich als Mensch auf die therapeutische Beziehung
    einzulassen und dadurch Zugang zu neuen, effizienten
    Interventionen zu erhalten.
•  Klinisch relevantes Verhalten in der Sitzung erkennen oder hervorrufen lernen,
    um alternatives Verhalten gezielt und natürlich verstärken zu können.
•  Elemente aus dem FAP-Modell (Funktional-analytische Psychotherapie,
    eine „Schwestertherapie der ACT) kennenlernen und einsetzen lernen.

Methoden

•  Powerpoints zur Informationsvermittlung und Einordnung
•  Erlebnisorientierte Übungen
•  Anwendung der Übungen an einem eigenen Thema oder an Fallbeispielen
    therapeutischer Situationen.

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