ACT lernen wir vor allem in Workshops, aus Büchern und von Videos. Die Workshops sind in der Regel sehr erfahrensorientiert und praktisch und erlauben ein gutes Verständnis, vermitteln die Haltung und geben viele praktische Interventionen.
Was in den einzelnen Seminaren nicht so gut vermittelbar ist, ist der therapeutische Prozess. Wie und wann wende ich bestimmte Kernprozesse an? Wie ergibt sich aus der Fallkonzeption das weitere Vorgehen? Was mache ich, wenn die Patient*in nicht mit diesem Ansatz mitgehen will? Woran liegt es, wenn ich evtl. feststecke?
Im Supervisionsseminar soll nur ein kurzer, anfänglicher Input gegeben werden. Teilnehmende bringen jeweils mindestens einen Fall mit, und darüber hinaus auch gern Fragen an ACT und ihre Anwendung. Wir werden nicht alle mitgebrachten Fälle bearbeiten können, sondern viele grundsätzliche und auch spezielle Fragestellungen untersuchen.
Wir werden dann anhand der Fälle auftretende Schwierigkeiten und Unsicherheiten bearbeiten, Fragen und Unklarheiten beantworten und praktisch durchspielen, verschiedene Möglichkeiten der Fallkonzeption und nachfolgender Interventionen ausprobieren.
Das Seminar lebt von der aktiven Teilnahme und der Bereitschaft, sich auch mit Unsicherheiten und Zweifeln zu zeigen, wie sie zu einem Lern- und Übungskontext dazugehören.
Ever tried. Ever failed. No matter.
Try again. Fail again. Fail better.
(Sam Beckett)
Zielgruppe
Psychologische und ärztliche Psychotherapeut:innen sowie Therapeut:innen anderer Berufsgruppen.
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