Wir alle waren einmal Kinder und wir haben auch als Erwachsene noch Zugang zu einem Inneren-Kind-Anteil in uns. Wie es uns als Erwachsene geht, hat viel damit zu tun, wie wir mit unserem inneren Kind auf der inneren Bühne umgehen. In letzter Zeit machen wir Therapeuten zunehmend mehr innere Kind Arbeit mit unseren Patienten, und dies erweist sich oft als sehr hilfreich für den therapeutischen Prozess.

Unter dem Konzept des inneren Kindes verstehen wir einen Ich-Anteil, der aus vielfältigsten Facetten, Erlebnissen, Erinnerungen, Interaktionsmustern, Altersstufen und Charaktereigenschaften besteht. Jeder Mensch kann sich sein inneres Kind auf der inneren Bühne vorstellen, es aufrufen, aktivieren und in Kontakt bringen mit dem heutigen Ich. Für Therapeuten ist wichtig, den Unterschied zwischen biographischem Kind und metaphorischem Kind zu kennen und in der Arbeit mit Patienten zu beachten. Diese zentrale Frage sowie die Klärung, zu welchem Zeitpunkt sich das biographische Kind in ein metaphorisches Kind verwandelt wird Gegenstand unserer Überlegungen sein.


Zielgruppe

Psychotherapeuten (Psychologen, Ärzte)

Ziele

Die therapeutische Anwendung Innere-Kind-Arbeit in der IRR

Inhalte

In diesem Workshop wird durch Fallbeispiele, Videovorstellungen und Selbsterfahrungen gezeigt: (1) wie Charakter und Qualität der Interaktionen zwischen heutigem Ich und inneren Kind diagnostische Hinweise geben kann bezüglich des aktuellen psychischen Zustandes des Patienten, und (2) wie eine „Empathie-Störung“ zwischen heutigem Ich und Kind durch eine gezielte sokratische Begleitung bearbeitet und geheilt werden kann und Patienten dadurch wieder einen Zugang finden zu ihren inneren selbstheilenden Kräften und Ressourcen.

Methoden

Unterricht mit Handouts

Literatur

Schmucker, M. & Köster, R. (2019). „ ... und wie reagiert das Kind?“ Diagnostik und Heilung durch Innere-Kind-Arbeit in der IRRT: Imagery Rescripting & Reprocessing Therapy. Stuttgart: Klett-Cotta.

Schmucker, M. & Köster, R. (4. Auflage 2019). Praxishandbuch IRRT – Imagery Rescripting & Reprocessing Therapy bei Traumafolgestörungen, Angst, Depression und Trauer. Stuttgart: Klett-Cotta.

Schmucker, M. & Riedeburg-Tröscher, I. (2019). Imagery Rescripting & Reprocessing Therapy (IRRT) bei Traumafolgestörungen. In: Riessbeck, H. Traumakonfrontation – Traumaintegra­tion. Methoden im Vergleich. Stuttgart: Kohlhammer.

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