Wir bieten ebenfalls einen Vortrag über 2 UE zum Thema "Embodiment" an.
"Embodiment" kann als interdisziplinärer Begriff für das Zusammenspiel von Körper und Geist verstanden werden. „Embodiment“ verbindet wissenschaftliche Perspektiven mit anwendungsorientierter Praxis.
Unser Denken, das gesamte kognitive System mit seinem Prozess-Organ, dem Gehirn, ist immer in Bezug zu sehen zum gesamten Körper, und diese Komponenten sind eigebettet in die umgebende Umwelt. Die Zusammenhänge wiederum verlaufen wechselseitig, werden durch zirkuläre Kausalität gestaltet. Menschliches Wissen ist verkörpert. Daher ist es möglich, Gedanken(muster) und Stimmungen durch körperliche Rückmeldeprozesse – Body Feedback – zu beeinflussen. Im Kurs werden eine Reihe spannender empirischer Studien vorgestellt und Bewegungen sowie Bewegungsabläufe dargestellt und eingeübt, die das Ausprägen bestimmter Denkstrukturen direkt beeinflussen. Das Motto des Kurses lässt sich kernig zusammenfassen: Durch Bewegung das Denken nachhaltig beeinflussen.
Zielgruppe
Psychotherapeuten, Ärzte, Berater, Ausbildungskandidaten und Angehörige helfender Berufe.
Ziele
Erlangen von Grundlagenkenntnissen über Embodiment. Kennenlernen spezieller Haltungen und Bewegungsabläufe zur Beeinflussung von kognitiven Mustern.
Methoden
Präsentation, interaktives Rollenspiel, Bewegungsabläufe einüben, Kleingruppe, Eigenerfahrung.
Literatur
Storch, M., Cantieni, B., Hüther, G. & Tschacher, W. (2017; 3. unveränderte Auflage). Embodiment. Die Wechselwirkung von Körper und Psyche verstehen und nutzen. Bern: Hogrefe.
Lotz, N. (2013). Wie die Haltung die Haltung beeinflusst – und umgekehrt. www.first-institut.de/container.php [bitte Passwort anfordern].
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