Exposition bedeutet die bewusste Konfrontation mit angstbesetzten Situationen. Vor allem in der Behandlung von Angst- und Zwangserkrankten gehört die Exposition zu den wichtigsten Methoden der Verhaltenstherapie.
Exposition ist eine wirksame Behandlung bei Angststörungen. Ausgehend von einem transdiagnostischen Ansatz beschreiben moderne Konzepte Exposition als strukturiertes Programm innerhalb eines Behandlungspakets, in dessen Mittelpunkt die Überprüfung individueller angstbezogener Befürchtungen steht. Expositionsübungen können durch eine Vielzahl von Faktoren variiert und spezifiziert werden. Damit wird durch die Individualisierung einer Standardmethode die Effektivität für den einzelnen Patient:innen erhöht. Im Zentrum des Workshops stehen die Implikationen eines transdiagnostischen Konzepts im Hinblick auf die kognitive Vorbereitung der Patient:innen, sowie auf die Überprüfung dysfunktionaler ängstlicher Annahmen, Sicherheitsstrategien und die Entwicklung verbesserter Bedingungen zur Erreichung optimaler Lernerfolge.
Zielgruppe
Der Workshop ist geeignet für alle Kolleg:innen, die mit Expositionsverfahren arbeiten oder dies beabsichtigen.
Inhalte
Die Teilnehmenden haben Gelegenheit ausgewählte Aspekte auf der Basis eigener Erfahrung und klinischer Studien zu diskutieren.
• graduierte vs. massierte Exposition
• Patient:innen- und Therapeut:innenverhalten während der Exposition
• Anwendung von Angstkontrollstrategien und Instruktionen
• therapeutenbegleitete Exposition oder Exposition im Selbstmanagement
• Rahmenbedingungen
Mi., 02.12. (13:00 bis 19:00 Uhr) und Do., 03.12.2020 (09:30 bis 14:30 Uhr)
Der ermäßigte* Preis liegt bei 200,00 €.
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